RESULTATE
Fanionteams  
YB - Sion 3:3
Servette - YB Frauen 2:0
   
Youth Base  
U21 - Kriens 0:2
Basel - U19 3:3
Basel - U17 2:2
U16 - St. Gallen 3:2
Xamax - U15 6:1
   
Nachwuchs Frauen  
Servette - FU20 2:3
FU18 - St. Gallen 2:1
FU16 - Basel 1:2
Wabern - FU15 4:1
Ostermundigen - FU14 6:1
   
* = Testspiel / (C) = Cupspiel
29.05.26
0:2 im Final-Rückspiel
Der YB-Titeltraum ist geplatzt

Nach dem 1:2 am Pfingstmontag unterlagen die YB Frauen dem Servette FC Chênois Féminin auch die zweite Finalpartie. Die Genferinnen schossen die Tore zum 2:0-Sieg in den ersten 16 Minuten und sicherten sich damit das Double in dieser Saison.
 
Die YB Frauen sind sich der Schwere ihrer Aufgabe bewusst. Aber das hindert sie nicht daran, selbstbewusst zum Rückspiel im Playoff-Final gegen Servette anzutreten. Trainerin Imke Wübbenhorst hebt vor dem Anpfiff im Stade de Genève eines hervor: «Es ist wichtig, gut in die Partie zu kommen und möglichst lange die Null zu halten.»
 
An Unterstützung mangelt es an diesem Freitagabend gewiss nicht. Ein Extrazug bringt die Fans der Bernerinnen in die Westschweiz – und natürlich haben sie alle die Hoffnung, dass nach dem 1:2 im Hinspiel die Wende und damit die Titelverteidigung gelingt.
 
Doch bereits nach 80 Sekunden durchkreuzen die Einheimischen die Pläne von YB. Die Polin Magdalena Sobal kann sich lösen und bezwingt Amanda Brunholt. Servette nimmt den Schwung des frühen Führungstors mit und erhöht nach 16 Minuten. Diesmal trifft die Spanierin Paula Serrano. Und acht Minuten später fällt beinahe das 3:0 – Brunholt schafft es gerade noch, den Kopfball der Schwedin Therese Simonsson zu parieren.
 
Es sieht nicht gut aus für die Bernerinnen, aber sie bäumen sich auf. Laura Frey verpasst das Ziel knapp (9.), und Malaurie Granges scheitert an Torhüterin Mickaëla Bottega. Folglich steht es zur Pause 0:2, doch die Phase vor Ende der ersten Halbzeit lässt Verteidigerin Giulia Schlup sagen: «Wir haben uns Chancen erarbeitet, es liegt noch vieles drin.»
 
Imke Wübbenhorst nimmt gleich drei Wechsel vor. Bianca Dysli, Wibke Meister und Géraldine Ess ersetzen Maria Jimenez, Georgia Chalatsogianni und Lisa Josten. Drei YB-Tore sind notwendig, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen – und das gegen dieses abgezockte Team von Servette.
 
Die Herausforderung erweist sich schliesslich als zu gross. YB investiert zwar erneut viel, nimmt wie im Hinspiel die Zweikämpfe an und ist um den Anschlusstreffer bemüht. Servette schafft es jedoch dank seiner Routine, die Gefahr weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten.
 
Die Genferinnen bringen den Vorsprung über die Distanz, bezwingen YB auch im Rückspiel und feiern den Double-Gewinn. Ende März hatten sie gegen die Equipe von Imke Wübbenhorst den Cupsieg errungen, nun holten sie gegen denselben Gegner den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
 
«Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben uns das alles anders vorgestellt», sagt Laura Frey nach dem Schlusspfiff, richtet den Blick aber bereits wieder nach vorne: «Wir werden es wieder probieren.» Trainerin Imke Wübbenhorst arbeitet die Partie in Genf selbstkritisch auf: «Wir haben kein gutes Spiel gemacht und uns zu grosse Schnitzer in der Defensive erlaubt.» Aber im Rückblick auf die ganze Saison findet sie vor allem positive Worte: «Unsere Entwicklung war hervorragend. Wir dürfen stolz auf das sein, was wir geleistet haben.»
 

 
Servette FC Chênois Féminin - YB Frauen 2:0 (2:0)
 
Stade de Genève. - SR Desirée Blanco. - 5'890 Zuschauende.
Tore: 2. Sobal 1:0. 16. Serrano 2:0.
Servette: Bottega - Simon (90. Wallin), Muratovic, Felber, Bourma - Nakkach, Misini (90. Tufo) - Simonsson, Serrano (63. Librán), Martinez Salinas (78. Jelencic) - Sobal (78. Nein).
YB: Brunholt - Frey (68. Vonnez), Jimenez (46. Dysli), Schlup, Bernhardt - Kuehn, Münger, Chalatsogianni (46. Meister) - Josten (46. Ess), Jelcic, Granges (77. Villena y Scheffler).
Bemerkungen: YB ohne Waeber, Bachmann, Kohler, Rautiainen, Ragusa und Varenne (verletzt). 88. Lattenschuss Nakkach.
 

[pb][az]




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