Chronologie

Schweizer Meister (14)
1903 • 1909 • 1910 • 1911 • 1920 • 1929 • 1957 • 1958 • 1959 • 1960 • 1986 • 2018 • 2019 • 2020

Schweizer Cupsieger (7)
1930 • 1945 • 1953 • 1958 • 1977 • 1987 • 2020

1898

Am 14. März 1898 gründeten die Gymnasiasten Max Schwab, Hermann Bauer, Franz Kehrli und Oskar Schwab den FC Young Boys. Der Name "Young Boys" wurde in Anlehnung an die damals in der Schweiz sehr populären Old Boys aus Basel gewählt.

1900

erfolgte die Aufnahme in die Schweizerische Fussball-Association. Damit war die Teilnahme an Meisterschaftsspielen gestattet, welche der FC Young Boys als selbständiger Verein auch bestritt.

1903

wurde YB erstmals Schweizermeister und lies 1909, 1910 und 1911 drei weitere Titel folgen.

1913

wurde als erster Trainer der englische Fussball-Lehrer Williams Reynold gewählt.

1925

wurde der Vereinsname auf BSC Young Boys abgeändert. Im Herbst durfte YB ins neue Stadion Wankdorf (damaliges Fassungsvermögen 30'000) einziehen.

1930

wurde YB erstmals Cupsieger.

1954

fand in Bern die Weltmeisterschaft statt. Auf dieses Ereignis hin wurde das Wankdorfstadion umgebaut und die Zuschauerkapazität auf 60'000 erhöht.

1957

bis 1960 wurde YB unter Albert Sing viermal in Serie Schweizermeister. Dazwischen holten die Young Boys 1958 den Cup. Im Jahre 1959 stossen sie Young Boys im Meistercup bis in den Halbfinal vor.

1977

holte YB den nächsten Cupsieg unter Trainer Linder.

Video: Cupfinal 1977

1986

führte Trainer Alexander Mandziara YB völlig unerwartet zum 11. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der Zuschauerdurchschnitt betrug 10500 Besucher pro Spiel. Der dänische Stürmer Lars Lunde wurde in dieser Saison Torschützenkönig. Die Meisterelf von 1986: Zurbuchen; Conz; Wittwer, Weber, Baumann (Schönenberger); Bregy, Bamert, Prytz; Zuffi, Siwek, Lunde.

Video: Meisterfilm 1986

Im folgenden Herbst konnten die Young Boys im Meistercup gegen das grosse Real Madrid antreten.

Video: YB gewinnt gegen Real Madrid

1987

wurde Servette Genf im Cupfinal mit 4:2 nach Verlängerung bezwungen. YB war zum sechsten Mal Cupsieger.

Video: Der Cupfinal 1987

1988 dringt YB im Cupsieger-Cup bis in den Viertelfinal vor. Nachdem Streda und Den Haag eliminiert wurden, bedeutete Ajax Amsterdam Endstation.

2000

YB wird NLB-Meister und steigt im Sommer 2001 in die Nationalliga A auf.

Video: Der Aufstieg 2001

2002

Zum ersten Mal seit 7 Jahren gelingt die Finalrundenqualifikation. YB schliesst die Saison als Tabellensiebter ab. 2003 steht YB nach 10 Jahren wieder als Teilnehmer eines internationalen Wettbewerbs fest. Die Meisterschaft wird auf dem vierten Platz beendet. Trainer Marco Schällibaum verlässt nach fast vier Jahren YB in Richtung Genf. Sein Nachfolger ist Bidu Zaugg.

2004

YB spielt unter Trainer Bidu Zaugg eine hervorragende Saison, wird 2004 Zweiter der Meisterschaft und darf an der Qualifikation zur Champions League teilnehmen. Dort scheitern die Young Boys an Roter Stern Belgrad. YB schliesst die letzte Saison 2004/05 vor dem Umzug ins neuen Stadion Stade de Suisse auf dem vierten Rang ab. 2005/06 wird unter Trainer Gernot Rohr in der ersten Spielzeit im Stade de Suisse Wankdorf Tabellendritter und erreicht mit der UEFA-Cup-Qualifikation das Saisonziel.

2010

YB erreicht zum dritten Mal in Folge den zweiten Rang. In der Saison 2009/10 wurde ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt (22'652). 2011 überwintert YB erstmals seit langer Zeit im europäischen Wettbewerb. Die Saison wird auf Rang 3 abgeschlossen. 2012 wird eine durchzogene Spielzeletztlich doch noch auf Rang 3 abgeschlossen. Martin Rueda wird im Sommer neuer YB-Trainer. YB beendet die Spielzeit 2012/13 auf dem siebten Platz. Zwei von drei Saisonzielen wurden verpasst. Einzig der Einzug in die Europa-League-Gruppenphase konnte als Erfolg verbucht werden. YB startet mit dem neuen Trainer Uli Forte in die Saison 2013/14.

2014

Die Young Boys werden unter Trainer Uli Forte souverän Dritte und erreichen nach einem Jahr Unterbruch wieder einen Europacup-Platz. Die Meisterschaft 2014/15 beendet YB auf Rang 2. In der Europa League erreichen sie zum zweiten Mal nach 2010/11 den Sechzehntelfinal. YB verpasst im Sommer 2015 den Einzug in eine europäische Gruppenphase. Nach einem Trainerwechsel zu Adi Hütter wird YB nach sehr starker Rückrunde 2016 Zweiter und sichert sich mit einem grandiosen Sieg gegen Schachtar Donezk den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase. 2017 belegt YB erneut den zweiten Platz, wieder gelingt der Einzug in die Gruppenphase der Europa League, erneut wird mit Dynamo Kiew ein sehr starker Gegner eliminiert.

2018

YB wird 120 Jahre alt und holt sich in der fünftletzten Runde mit einem 2:1-Sieg gegen Luzern den 12. Meistertitel der Vereinsgeschichte. 2019 ist YB acht Runden vor Schluss nicht mehr einzuholen und feiert am 13. April 2019 den 13. Meistertitel! Zudem gibt es einige Rekorde: frühester Meistertitel (29. Runde), höchster Zuschauerschnitt der Vereinsgeschichte (25'751), Meister mit den meisten Punkten (91), am meisten Tore erzielt (99), bestes Torverhältnis (+63). 2020 gewinnt YB in der zweitletzten Runde einer sehr speziellen Saison gewinntin Sion mit 1:0 und wird zum dritten Mal in Folge Meister. Es ist der dritte Meister-Hattrick der Clubgeschichte nach 1909/10/11 und 1957/58/59 (hier folgte sogar noch ein vierter Titel 1960). Drei Hattricks – das hat bisher noch kein anderer Schweizer Club geschafft. Aufgrund des Coronavirus war die Spielzeit zwischen März und Juni unterbrochen, so dass die Meisterschaft erst Anfang August beendet werden konnte. Jean-Pierre Nsame wurde mit 32 Treffern Torschützenkönig, ein Rekord in der 2003 gegründeten Super League. Am 30. August 2020 krönte YB die Saison mit dem Cupsieg und dem ersten Double seit 1958.

Video: Meisterfilm 2018
Video: Meisterfilm 2019