RESULTATE
Fanionteams  
YB - St. Gallen 2:0
Zürich - YB Frauen (C) 1:3
   
Youth Base  
U21 - Kreuzlingen 5:2
Sion - U19 2:2
Sion - U17 0:2
U16 - Sion 6:2
U15 - Sion 3:0
   
Nachwuchs Frauen  
Rapperswil - FU20 0:5
FU18 - Solothurn * 3:1
Wabern - FU17 1:3
Luzern - FU16* 2:2
FU14 - Breitenrain 1:14
* = Testspiel / (C) = Cupspiel
29.10.26
Mitteilung und Video
Infos zur Zukunft von Christoph Spycher

Christoph Spycher wird seine operativen Aufgaben voraussichtlich im September 2027 abgeben, aber weiterhin im YB-Verwaltungsrat verbleiben.
 
Beim BSC Young Boys wird es in absehbarer Zeit zu einer Veränderung in der sportlichen Führung kommen: Christoph Spycher hat sich in Absprache mit dem Eigentümer Jöggi Rihs und dem Präsidenten Marcel Brülhart entschieden, seine Funktion als Chief Sports beim BSC Young Boys mit Ablauf der Transferperiode im Spätsommer 2027 abzugeben. Geplant ist, dass er nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft im Verwaltungsrat sowie Minderheits-Aktionär von YB bleiben und den Klub somit weiterhin mit Rat und Tat unterstützen wird. Die frühzeitig angestossene Planung wird den Entscheidungsträgern genügend Zeit einräumen, die Strukturen in der sportlichen Leitung bezüglich der künftigen Anforderungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen und die Nachfolge zu regeln. Bereits heute ist klar, dass der Technische Leiter Mathieu Beda auch in Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen wird. 
 
Christoph Spycher erklärt: «Es ist ein Entscheid, der mir sehr schwergefallen ist. Aber nach rund elf Jahren an der Spitze der sportlichen Leitung wird es ein guter Zeitpunkt sein, um loszulassen, zumal YB strukturell sehr gut unterwegs und finanziell kerngesund ist und eine in diesem Geschäft ungewöhnliche Stabilität und Kontinuität auf strategischer und operativer Ebene aufweist. Ich möchte nach Ablauf meiner operativen Tätigkeit bei YB eine Standortbestimmung vornehmen, um herauszufinden, wie meine berufliche Zukunft aussehen soll.»

Der genaue Zeitpunkt der Übergabe hängt davon ab, wann die Nachfolge geregelt, eingearbeitet und voll leistungsfähig ist. «Aus heutiger Sicht ist für mich klar, dass ich die laufende Saison voller Elan und Ehrgeiz in meiner jetzigen Funktion beenden werde und sowohl das Transfergeschehen im kommenden Winter zusammen mit Mathieu Beda gestalten als auch jenes im Sommer 2027 begleiten werde». Energie und Motivation seien vorhanden, weiterhin Vollgas zu geben, sagt der 48-Jährige. «Ich habe immer gesagt, dass ich diese Funktion bei YB nicht bis zur Pensionierung ausüben werde. Bei YB arbeiten auf allen Ebenen Leute mit hoher Kompetenz; aus meiner Sicht steht einem reibungslosen Übergang nichts im Weg, zumal wir die Strukturen so aufgebaut haben, dass jede und jeder ersetzbar ist. Wir alle, die für YB tätig sind, schreiben verschiedene Kapitel, aber das gesamte Buch betrifft die Geschichte des Klubs.» 
 
Verwaltungsratspräsident Marcel Brülhart sagt: «Die Wertschätzung gegenüber Christoph Spycher könnte nicht grösser sein. Er hat YB nicht nur durch die bisher erfolgreichste Phase der Klubgeschichte mit sechs Meistertiteln, zwei Cupsiegen und vier Teilnahmen an der Champions League geführt. Ebenso wichtig ist, dass er mit seiner bodenständigen und demütigen, aber höchst ambitionierten und fordernden Art die Werte des Klubs täglich mustergültig vorlebt. Dadurch hat er seit 2016 zusammen mit Jöggi Rihs und meinem Vorgänger Hampi Kienberger massgeblich dafür gesorgt, dass die Identifizierung mit YB regional und national wieder stark zugenommen hat.» Die Entscheidung von Christoph Spycher sei für ihn nicht überraschend gekommen, sagt Brülhart. «Er hat Jöggi Rihs und mich vertrauensvoll auf dem Laufenden gehalten und seit einiger Zeit durchblicken lassen, dass es in naher Zukunft zu einer Ablösung kommen könnte.» Sein Eintritt in den Verwaltungsrat und seine Minderheitsbeteiligung am Klub seien auf dieses Szenario ausgerichtet gewesen. «Es spricht für ihn, dass er die operative Führung im Sportbereich nicht kurzfristig abgibt, sondern frühzeitig das Gespräch gesucht hat und uns dadurch einen längeren Prozess ermöglicht, um die Strukturen zu überdenken und uns für die Zukunft bestmöglich aufzustellen.» 

Bei YB stehe stets die Teamarbeit im Zentrum, auch wenn es natürlich Menschen gebe, die besonders exponiert seien. «Die beste Lösung für den BSC Young Boys und unsere grosse Fangemeinde ist immer unser Antrieb. Und auf der Suche nach den besten Lösungen sind immer viele Personen beteiligt. Unser System setzt konsequent auf Teamplayer; das wird auch in Zukunft so bleiben.» Der Aufgabenbereich der sportlichen Leitung wachse stets, sagt der VR-Präsident, weshalb man sich eine Anpassung an die künftigen Begebenheiten überlegen müsse. 

«Natürlich wird Christoph Spycher im operativen Bereich eine sehr grosse Lücke hinterlassen. Da muss man sich nichts vormachen. Aber diese anspruchsvolle Herausforderung werden wir annehmen, die künftige Ausgestaltung der sportlichen Führung eingehend diskutieren und die notwendige Geduld aufbringen, bis sich die neue Leitung gefunden hat. Für Christoph Spycher und mich ist klar, dass Mathieu Beda einen hervorragenden Job macht und wir weiterhin massgebend auf ihn setzen werden. Bei der künftigen Neuausrichtung wird es jedoch wahrscheinlich einen externen Impuls brauchen.»

[as][ad][vs][dg]




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