Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hat gegenüber dem BSC Young Boys auf Grund von Vorkommnissen im Rahmen des Heimspiels vom 29. August 2026 gegen den FC Basel 1893 eine Busse in der Höhe von 24'000 Franken auferlegt. Zudem muss YB die Verfahrenskosten über 2'900 Franken begleichen. Ferner wurde von der SFL die Weisung erteilt, den Inhalt des Entscheids auf den Kommunikationskanälen des Klubs zu veröffentlichen und zu kommentieren.
Der Busse gingen strafbare Handlungen einiger YB-Fans voraus. Gemäss Rapport der SFL wurden vor und während des Spiels in grossem Ausmass pyrotechnische Gegenstände gezündet. Besonders verwerflich war das Abbrennen eines Luftheulers, der nach oben gerichtet war, am Stadiondach abprallte und danach auf dem Spielfeld landete. Zum Glück wurden zwei Personen, die gemäss SFL-Ausführungen "drei, vier Meter neben dem Aufprall des Luftheulers standen", nicht getroffen.
Der BSC Young Boys verurteilt die Vorfälle aufs Schärfste und weist darauf hin, dass es verboten ist, pyrotechnisches Material und Feuerwerk aller Art abzubrennen. Wer sich nicht an dieses Verbot hält, gefährdet sich und die anderen Stadionbesuchenden und muss mit juristischen Konsequenzen rechnen. Gemäss präventiver Auflage der SFL wird der BSC YB in den nächsten Heimspielen einen zusätzlichen Videooperator zur Überwachung einsetzen.
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