RESULTATE
Fanionteams  
GC - YB 0:2
YB Frauen - Luzern 2:1
   
Youth Base  
U21 - Cham 1:3
Xamax - U19 3:1
Xamax - U17 1:4
U16 - Xamax 3:0
U15 - Xamax 9:1
   
Nachwuchs Frauen  
Bethlehem - FU17 10:1
Lausanne - FU16 4:0
Münchenbuchsee - FU14* 1:1
* = Testspiel / (C) = Cupspiel
15.10.26
Interview mit Isaac Schmidt
«Wir sind eine Gruppe von Freunden»

Isaac Schmidt (26) steht seit diesem Sommer bei YB unter Vertrag. Der Aussenverteidiger und fünffache Nationalspieler spricht über seinen Wechsel nach Bern, seine Rolle im Team und das Cupspiel gegen Taverne am Sonntag im Tessin.

***

Isaac, wie hast Du Dich in Bern eingelebt?
Sehr gut. Die Teamkollegen, der Staff und die Mitarbeitenden im Klub haben dafür gesorgt, dass ich mich schnell integriert und sofort wohlgefühlt habe.

Wie kam der Wechsel von Leeds zu YB zustande?
Nach einer Saison bei Werder Bremen kehrte ich zu Leeds zurück, wo ich immer noch unter Vertrag stand. Für mich war es wichtig, möglichst oft zum Einsatz zu kommen. YB war im Sommer meine erste Option. Ausserdem hatte ich die Aussicht, mit Freunden in einer Mannschaft zu spielen – zum Beispiel mit Alvyn Sanches oder Joël Monteiro, der bis Ende August noch hier war. Es gibt einige Spieler, die ich seit Langem kenne und die mehr sind als nur Teamkollegen. Wir sind eine Gruppe von Freunden. Und bei YB sprechen viele auch Französisch – das ist kein unwesentlicher Faktor. Ich kann mich zwar auf Deutsch verständigen, aber in gewissen Situationen ist es von Vorteil, in seiner Muttersprache kommunizieren zu können. Für mich fühlte sich YB von Anfang an richtig an.

Auf welcher Abwehrseite spielst Du eigentlich lieber – links oder rechts?
Das spielt für mich keine Rolle. Ich mag beide Positionen. In meiner Jugend spielte ich häufiger links, damals allerdings noch auf dem Flügel.

Aber Torhüter wie Alvyn Sanches bei den Junioren warst Du nie?
Nur für ein paar Spiele, als ich in einem Mädchenteam als Goalie aushalf. Das war lustig.

Wer war Dein fussballerischer Held, als Du noch ein Bub warst?
Ronaldinho – er war meine Nummer eins. Später war Neymar mein Idol. Als ich Verteidiger wurde, bewunderte ich vor allem Marcelo bei Real Madrid und Dani Alves beim FC Barcelona. Einer, der mich ebenfalls enorm beeindruckte, war Philipp Lahm von Bayern München. Ich mochte seine Mentalität.

Welche Ziele verfolgst Du mit YB?
Wir haben bei YB grosse Ambitionen. Ich möchte mit der Mannschaft Titel gewinnen – am liebsten zwei in dieser Saison. Dabei ist mir sehr wohl bewusst, was es dafür braucht.

YB zeigt spektakulären Fussball und schiesst viele Tore. Gewinnst Du lieber 5:4 als 1:0?
Als Verteidiger ist mir ein 1:0 fast lieber, weil das auch bedeutet, dass man dem Gegner kaum etwas zugestanden hat. Für das Publikum ist es natürlich spektakulär, wenn möglichst viele Tore fallen. Wir sind eine Mannschaft mit sehr viel Potenzial, die offensiv ausgerichtet ist. Es macht Spass, ein Teil davon zu sein.

Im Schweizer Cup steht am Sonntag die Reise zum Erstligisten Taverne an. Worauf muss YB besonders achten?
Im Cup können Unterklassige über sich hinauswachsen. Es liegt an uns, das zu verhindern. Wir haben den Anspruch, uns durchzusetzen.

[pb][sst]




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