RESULTATE
Fanionteams  
St. Gallen - YB 2:1
YB Frauen - Aarau 3:0
   
Youth Base  
Atzeneta - U21 * 2:0
Cham - U19 * 0:1
U17 - Italiana * 3:3
Team Ticino - U16 * 0:4
Team Ticino - U15 * 4:2
   
Nachwuchs Frauen  
Basel - FU20 1:0
Düdingen - FU18 * 2:0
Ostermundigen - FU16 * 3:2
Richemond - FU14 3:2
   
* = Testspiel / (C) = Cupspiel
12.02.26
Youth Base
U-Teams starten mit verjüngten Kadern

Christian Franke, Technischer Leiter der Youth Base, spricht über Veränderungen in den U-Teams und Zielsetzungen für die zweite Saisonhälfte.

Am Wochenende starten vier Nachwuchsteams der Young Boys ins neue Jahr. Die U16 empfängt am Samstag um 14:00 Uhr das Team Ticino; die U17 trifft eine halbe Stunde später daheim ebenfalls auf die Tessiner; die U19 gastiert derweil gleichentags um 14:00 Uhr beim Team Ticino. Und die U21 schliesslich trifft am Sonntag im Wankdorf auf Vevey (15:00 Uhr).

In der Winterpause hat sich in den verschiedenen Mannschaften einiges getan. Die Verantwortlichen setzten den Akzent vor allem auf die Verjüngung – um die Entwicklung der Talente weiter voranzutreiben. Christian Franke, Technischer Leiter der Youth Base, blickt den nächsten Monaten jedenfalls zuversichtlich entgegen.

U21: Fokus auf Entwicklung

Die U21 mit Trainer Joël Magnin hat eine starke erste Saisonhälfte hinter sich. Nach 17 Runden belegt sie Rang 4 in der Promotion League, nur sechs Punkte trennen sie vom SC Brühl auf Platz 2. Nun verlor sie unter anderem vier Stammspieler: Janis Lüthi und Stevan Rajcevic wechselten zu Rapperswil in die Challenge League. Jashar Dema macht bei Bulle weiter, und Lorin Jetzer unterschrieb beim SC Kriens, dem Leader der Promotion League. 

Gleichzeitig rückten junge Fussballer ins Kader der U21 von YB auf. «Wir wollen sie kontinuierlich an das Niveau der Promotion League heranführen und sie in ihrer individuellen Entwicklung fördern», sagt Christian Franke. Die Ambitionen bleiben weiterhin hoch. Natürlich ist es wünschenswert, dass Gelbschwarz sich in der Spitzengruppe hält und laufend spielerische Fortschritte erzielt wie zuletzt. «Aber wir sind uns auch bewusst, dass resultatmässige Rückschläge möglich sind», so Franke.

Die getroffenen Massnahmen sollen langfristige Wirkung erzielen und sind gewissermassen auch als Vorbereitung auf die Saison 2026/27 zu verstehen. Dann sollen die jungen Talente von den Erfahrungen, die sie nun sammeln, zehren können.

U16 bis U19: Einige Wechsel

Einiges tat sich auch in der U16, U17 und U19, bei denen eine detaillierte Auslegeordnung vorgenommen wurde. Das Ziel: ebenfalls eine Verjüngung. Die Young Boys trennten sich aufgrund mangelnder Perspektiven von mehreren Spielern. «Sie alle haben zwar ein gewisses Potenzial. Aber wir sind der Überzeugung, dass es für sie besser ist, einen anderen Weg einzuschlagen», erklärte Franke. Dafür sollen Spieler, die auf ihrer Stufe teilweise sehr dominant auftraten, in einer höheren Altersklasse den nächsten Schritt machen können.

Allein sechs Spieler wechselten zum Beispiel von der U16 in die U17. Und die U19 besteht nun aus vielen Fussballern, die altersmässig noch in der U17 oder U18 mittun dürften. Die personellen Entscheidungen sind Teil der Strategie von YB, die von den jeweiligen Trainern nicht bloss akzeptiert, sondern mitgetragen wird. «Es geht in erster Linie darum, den einzelnen Spieler besser zu machen», sagt Franke. «Das Abschneiden der Mannschaften ist zwar auch von Bedeutung, steht aber an zweiter Stelle.»

Seine Beobachtungen in der Vorbereitung stimmen ihn und den Staff zuversichtlich. Gearbeitet wurde jedenfalls intensiv. Die U21 und die U19 absolvierten ein Trainingslager im spanischen Oliva Nova. Die U15 (startet am 28. Februar mit dem Cupmatch gegen St. Gallen) und die U16 weilten in Tenero. Und die U17 verbrachte eine Trainingswoche in Bern, zu der auch Aktivitäten gehörten, die normalerweise nicht auf dem Programm stehen, etwa ein Ausflug nach Adelboden oder gemeinsames Kochen.

[pb][sst]




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